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essay / angelika mayr {07.06.2020}
wie kann man ki kritisieren?

infografik / margaretha briksi
for your (a)information – all about ai

beitrag / martin tiefenthaler
ist das ki oder kann das weg?
is that ai or can that go?

essay / angelika mayr 07.06.2020
›wie kann man ki kritisieren
improvisieren, lernen, kreativ sein, freude schenken — es gibt viele eigenschaften, die wir als homo sapiens jahrtausendelang als unser monopol angesehen haben. nachdem wir uns die natur durch die technologisierung und letztendlich durch die digitalisierung unterworfen haben, streben wir nun danach, sie nachzustellen. und, obwohl der weg immer noch ein weiter ist — es existiert noch keine ›starke ki‹ (universelle maschinelle intelligenz) — ist es erstaunlich, wie weit wir schon gekommen sind, was alles möglich ist und noch möglich sein wird. künstliche intelligenz kann missstände durch schnellere datenerfassung beheben. sie kann aber auch große gefahren in sich bergen, wenn man sich vor augen führt, dass ki auch für maschinelle intelligente waffenführung eingesetzt werden kann. 

die vorstellung allein, dass zwischen der erfindung der schrift und der buchpresse rund 10 000 jahre vergingen, aber lediglich 500 jahre später die erste email versandt wurde, hinterlässt einen imposanten eindruck über die rasante entwicklung unserer welt. mittlerweile sind futuristische technologien aus science-fiction filmen, wie tablets und sprachsteuerung, zur gänze bestandteil unseres alltags geworden. wie wird es also sein, wenn künstliche intelligenz zur norm wird?

wie viele andere vorhergehende fortschritte soll ki dem menschen dienen, doch zum ersten mal in der geschichte taucht die frage auf: was ist, wenn die ki dem menschen nicht dienen will? ein smartphone kann sich nicht verweigern, eine universelle künstliche intelligenz könnte jedoch einfach entscheiden, etwas anderes zu tun, als von ihr erwartet wird. des amerikanischen unternehmers elon musk zufolge, ist künstliche intelligenz eine gefahr für unseren planeten, sogar gefährlicher als atomwaffen. allerdings sind solche aussagen laut facebooks ki-chef jerome pesenti nur irreführend. pesenti meint: ›elon musk hat keine ahnung, wovon er spricht, wenn er über ki spricht‹. 
es gibt bereits unzählige einsatzbereiche von künstlicher intelligenz, die nichts mit weltuntergangs-szenarien oder der übernahme der macht durch maschinen zu tun haben. im medizinischen sektor beispielsweise kann eine angelernte künstliche intelligenz schnelle diagnosen stellen. augenärzte in indien nutzen künstlich intelligente maschinen, um anzeichen für eine diabetesbedingte erblindung früher zu erkennen.
pedro domingos, professor an der university of washington, meint: ›in a way what ai does is making intelligence cheap.‹ und genau das kann man nutzen, um missstände in der welt zu beseitigen. doch wie jede andere technologie kann ki auch eingesetzt werden, um die missstände und die kluft der ungleichheit auf der welt noch größer zu machen.die projekte von uns meisterschülerinnen zeigen auf, wie sich ki in unser leben einmischen könnte. und genau diese eingriffe gilt es zu reflektieren. in welchem bereich sollte man künstliche intelligenz fördern? bei der zwischenmenschlichen kommunikation, bei der traumdeutung, um kinder vor gewalt zu schützen, um eine neue politische richtung einzuschlagen oder vielleicht doch, um sein gesicht für die nächste schönheits-op zu analysieren?

bei uns können sie entscheiden, denn sie investieren.

infografik / margaretha briksi
for your (a)information – all about ai

martin tiefenthaler
ist das ki oder kann das weg ? (waldemar grunt) 
wenn ki ernst genommen werden möchte und ernst genommen wird, dann gebührt ›ihr‹ der status eines eigenständigen wesens, sei es juristisch, psychologisch oder kommunikationstechisch. doch wie jedes organisch-körperliches oder anorganisch-technisches wesen hat auch eine ki-anwendung — und sei dies auch nur konzeptionell — eine schöpferIn oder mehrere schöpferInnen. wie man aber bislang historisch leidvoll erfahren musste, hat jedes schöpferwesen spezifische defizite, egal ob es sich um ein mythologisches wesen wie götter (gespiegeltes durcheinander), den einzig wahren gott (eifer- und rachesüchtig, gewalttätig, schwer neurotisch), geister und feen (eher kindlich und regrediert) oder um eine dazugehörige kultur (›hochkulturen‹, die diesen namen durch sklavenwirtschaft und ungleichheiten nicht verdienen), gesellschaft (zwischenmenschlich defizitär und unterfinanziert) oder arbeitsgemeinschaft (unter zeitdruck, nachlässig und unkonzentriert) handelt. diese defizite übertragen sich direkt oder indirekt auf ihre schöpfungen. in einem soziosemiotischen (vgl. eliseo verón) wechselspiel schaffen sich dann schöpfende und geschöpfte semiosisch-dynamisch wechselseitig und wechseln ihre rollen ununterbrochen und nur schwer einsehbar. 

ki ist also nur so gut, wie es ihre schöpferInnen und deren absichten, bzw. die nachbesitzenden und -verwaltenden sind. wenn man sich den gegenwärtigen zustand unseres planeten vergegenwärtigt, dann wird deutlich, wie mangelhaft motive und durchführungen von bisherigen kollektiven designleistungen wie klima, gerechtigkeit, nachhaltigkeit und glückszustände sind — mangelhaft in einem schmerzlichen, ärgerlichen und verstörenden ausmaß, wie sehr die menschheit hinter ihren möglichkeiten zurückgeblieben ist, deutlich zurückbleibt und leider mehr als wahrscheinlich zurückbleiben wird. hinter ihren möglichkeiten zurückbleiben bedeutet, dass einige wenige, die es sich richten können, über die verfügen, die nicht wissen, wie ihnen geschieht. in diesem gefälle von wissen um fakten, zusammenhänge und prozesse haben nur einige wenige die möglichkeiten, den lauf der dinge zu bestimmen (vordringlich durch anhäufung von reichtum indem sie ausschließlich arbeitskräfte und letztendlich den planeten ausbeuten), während andere über keinerlei mittel verfügen, nichts vermögen und den lauf der dinge hinnehmen müssen. diejenigen, die es sich immer richten können, sind auch die, die mit verfügungsgewalt über mannigfache mittel, maschinen und märkte sich die welt nach ihrem geschmack einrichten und sie dadurch zerstören.

technische entwicklungen finden niemals losgelöst von denen, die sie finanzieren, statt und verschleiern, je brauchbarer und nützlicher sie erscheinen, die aufwendungen und ressourcen die für ihre entwicklung notwendig sind. so sind gerade bei der oftmals spielerisch erscheinenden ki das data-mining und die dahinter liegenden strukturen von ungeheurem ausmaß und ohne mächtige finanzierungsquellen nicht gegeben. es sind die oben erwähnten vermögenden, corporations und finanzierte handlanger, die mit verfügungsgewalt über mannigfache mittel, maschinen, märkte und marktanteile in der lage sind, ki ins leben zu rufen und in bewegung zu setzen, sie weiterhin betreuen, verwalten und letztendlich profitabel einsetzen. 

wenn man launig bemerken wollte, dass ki auch die abkürzung für kants ›kategorischen imperativ‹ ist, dann eröffnet sich somit ein paradoxon großen ausmaßes und großer schlagkraft. während wir verzweifelt versuchen, mit technischen und medizinischen höchstleistungen dem abhilfe zu verschaffen, was wir selbst verursacht haben — und für das billigfleisch, kinderarbeit, zersiedelung, plastikmüll… nur eine auswahl beredter symptome darstellen —, erscheint ki als selbstständige und selbsttätige entität und verheißt auswege und lösungen. dabei verschleiert sie ihr geschöpf-sein und verbirgt ihre hintermänner, finanziers, stifter, patrons, magnaten, shareholder, stakeholder und lobbyisten (und deren angestellte und zuarbeitende programmierer und coder) und bleibt nur sich selbst verantwortlich. ›rechenschaft ablegen‹ wird hier in ›berechnungen anstellen‹ und ›rechnungen legen‹ transformiert. ki als ultimativer beweis für das, was ›technischer fortschritt‹ genannt wird, verheißt erlösung von zuständen, die der ›technische fortschritt‹ selbst verursacht hat.

nebenbemerkung: es gibt zwingende paralellen zwischen den pädagogischen prozessen und psychologischen mechanismen, die zu einer ›in-real-life‹-persönlichkeit wie der von hoan ton that (dem programmierer von ›clearview‹, siehe https://www.nytimes.com/2020/01/18/technology/clearview-privacy-facial-recognition.html und https://www.zeit.de/digital/2020-01/clearview-gesichtserkennung-app-start-up-hoan-ton-that ) und den reaktionen von tay (dem bot von microsoft, der von ›den menschen lernen sollte‹ und innerhalb eines tages zum frauenhassenden rassisten wurde) und dem nachfolge-modell zo (›politische korrektheit‹ durch peinliche vermeidung konfrontativer themen, https://qz.com/1340990/microsofts-politically-correct-chat-bot-is-even-worse-than-its-racist-one/ ) führen. 

vordergründig präsentieren sich brauchbare und nützliche ki-anwendungen operativ, erfreuen user und userinnen und machen mit der idee selbsttätiger entitäten vertraut. je offensichtlicher und ›harmloser‹ sich angewandte ki generiert, desto kritischer ist es ihre unzulänglichkeiten zu erahnen. hier ein in seiner konsequenz belangloses, aber dennoch vielsagendes beispiel: 
mx3d ist eine ki-generierte und 3d-geprintete fußgängerbrücke aus stahl (die den oudezijds achterburgwal in amsterdam verbinden wird), die von einem team aus mathematikerInnen und iot-spezialistInnen zusätzlich mit einem sensor- und monitorsystem ausgestattet wurde um den zustand der brücke permanent beobachten und überprüfen zu können, und auch ›to understand what is happening on it, how many people are crossing it and how quickly‹ und ›ensuring it is safe for pedestrians under all conditions‹. dabei ist die brücke nur 12,5 meter lang, aber 4,5 tonnen schwer, was definitiv keine probleme statik und sicherheit darstellen dürfte. zugegebenermaßen handelt es sich um einen versuch im kleinen rahmen, der für größere und herausforderndere projekte als versuchsstation gelten mag (inklusive dem, was auf der website als ›to interpret and to react intelligently to its environment‹ beschrieben wird und sich weiteren beschreibenden erläuterungen entzieht).
das was aber hier interessiert ist ein weiterer satz der website: ›and algorithms will also be used in order to achieve a smart structure‹. diese herangehensweise überläßt das aussehen der brücke der ki und das ergebnis ist ernüchternd. eine pseudoorganische struktur, mischkulanz aus anachronistischem jugendstil und ornamentalen überdruss, die strukturen der natur glaubt in stahl nachahmen zu müssen und durch diesen medientechnisch vollkommen widersinnigen austausch der materialien sich formal geltungssüchtig und ausufernd protzig generiert. die vorstellung, dass dieses furunkelartige, pseudofloral gerankte monstrum aus stahl inmitten human proportionierter amsterdamer ziegelhaus-straßenzügen platziert wird, kann bestenfalls als ›exotisch‹ eingeschätzt und erduldet werden, höchstens ›strange‹ im wahren sinn des wortes, überproportioniert und materialtechnisch deplatziert. die brücke wartet mit amorph-barocken voluten an den brückenköpfen, wellen-interferenzartigen mustern in den seitlichen, unterschiedlich in den raum gekrümmten balustraden und einer trabekelartigen grundstuktur des brückensteges auf. sollte diese struktur tatsächlich statisch funktionell und notwendig sein, müsste man sie für empfindsame, übertreibungen und maßloser lautstärke abgeneigten menschen unter einer beruhigenden hülle verschwinden lassen, so wie die natur sich trotz all ihrer komplexität und pracht immer in einer stilistischen geschlossenheit und integrität präsentiert. es mag stimmen und überrascht auch nicht weiter, dass berechnungen einer ki das chassis einer flugdrohne in ähnlicher form wie die beckenstruktur eines flughörnchens ergeben. nur verweilt letztendlich die drohne bei ihrem skelettartigen aussehen, während sich das flughörnchen ein weitaus raffinierters erscheinungsbild erlauben kann. was also hat generatives (und vielleicht sogar ki-intuitives) gestalten dort erreicht, wo einfach ein steg über eine gracht führen soll, wenn jedes dieser elemente eine ästhetische übertreibung und einen funktionellen sarkasmus darstellt ? wenn die proportionen, die anpassung an die umgebung, die materielle beschaffenheit, der aufwand im vergleich zu den funktionellen notwendigkeiten und das design im detail sowohl formal unangebracht als auch stilistisch anachronistisch und deplatziert sind ?
das bedeutet dann, dass diese schöpfung der ki mangelhaft konzipiert, d.h. schlecht gedacht, ist — und ›schlecht gedacht‹ ist das letzte, was man sich von einer ki erwartet. (das auch in einer unangenehmen parallelität zu personen, denen es erlaubt ist, politische entscheidungen zu treffen, aber deren persönlichkeit schwer neurotisch gestört und deren mentale funktionalität anzuzweifeln ist.) 

https://www.jorislaarman.com/work/mx3d-
https://www.arup.com/projects/mx3d-bridge

screenshots:


martin tiefenthaler
is that ai oder can that go ? (waldemar grunt) 
if ai wants to be taken seriously and is taken seriously, then ›it‹ deserves the status of an independent being, be it juridical, psychological or communicational. but like any organic-physical or inorganic-technical being, an application of ai has — even if only conceptually — one or more creators. but as one has had to endure historically painful experiences so far, every creative being has specific deficits, no matter if it is a mythological being like gods (mirrored confusion), the only true god (jealous and vengeful, violent, severely neurotic), ghosts and fairies (rather childish and regressed) or about an associated culture (›high cultures‹, which do not deserve this name due to slave economy and inequalities), society (interpersonal deficit and underfunded) or working community (under time pressure, careless and unfocused) these deficits are directly or indirectly transferred to their creations. in a sociosemiotic (cf. eliseo verón) interplay, creators and creatures then create semiosic-dynamically reciprocal relationships and change their roles continuously and hardly recognizable. 

ai is therefore only as good as its creators and their intentions, or those who possess and manage it. if one considers the current state of our planet, it becomes clear how inadequate are the motives and implementation of previous and collective design achievements such as climate, justice, sustainability and states of happiness — inadequate to a painful, annoying and disturbing extent, how much humanity has fallen short of its possibilities, is clearly lagging behind and, unfortunately, is more than likely to do so in the future. falling short of its possibilities means that a few who can adjust everything as they want have those who do not know what is happening to them. in this gap of knowledge about facts, connections and processes, only a few have the possibilities to determine the course of things (mainly by accumulating wealth by exclusively exploiting labour and ultimately the planet), while others have no means at their disposal, own nothing and have to accept the course of things. those who can always do as they want are also the ones who have the power of many means, machines and markets to set up the world according to their taste and thereby destroy it.  

technical developments never take place in isolation from those who finance them, and the more practical and useful they appear, the more they conceal the expenses and resources necessary for their development. thus, especially in the case of ai, which often appears to be playful, the structures behind it are of immense proportions and without powerful sources of financing, there is no such thing as e.g. data mining. it is the above-mentioned wealthy corporations and financed agents, who have the power of many means, machines, markets and market shares at their disposal, who are in a position to bring ai into being and set it in motion, to continue to look after it, manage it and ultimately use it profitably. 

if one were to humorously note that ai is also the abbreviation of kant’s ›categorical imperative‹ (this pun only works in german as ai translates ki), then a paradox of great scale and power opens up. while we desperately try to remedy what we ourselves have caused with the highest technical and medical achievements — and for which cheap meat, child labor, urban sprawl, plastic waste… are only a selection of eloquent symptoms — ai appears as an independent and self-acting entity and promises ways out and solutions. in doing so, it disguises its being a creature and hides its backers, financiers, donors, patrons, magnates, shareholders, stakeholders and lobbyists (and their employed and subcontracted programmers and coders) and remains responsible only to itself. ›accountability‹ here is transformed into ›making calculations› and ›invoicing‹ (these puns still work only in german and can’t be translated, sorry). ai as the ultimate proof of what is called ›technical progress‹ promises redemption from responsibilities caused by ›technical progress‹ itself. 

side note: there are compelling parallels between the pedagogical processes and psychological mechanisms that lead to an ‚in-real-life‘ personality like hoan ton that (the programmer of ›clearview‹, see https://www.nytimes.com/2020/01/18/technology/clearview-privacy-facial-recognition.html and https://www.zeit.de/digital/2020-01/clearview-gesichtserkennung-app-start-up-hoan-ton-that) and the reactions of tay (the microsoft bot, who ›should learn from the people‹ and within a day became a misogynist racist) and its successor zo (›political correctness‹ by embarrassingly avoiding confrontational issues, https://qz.com/1340990/microsofts-politically-correct-chat-bot-is-even-worse-than-its-racist-one/). 

on the surface, usable and useful ai applications present themselves operatively, delight users and make them familiar with the idea of self-acting entities. the more obvious and ›harmless‹ the applied ai is generated, the more critical it is to suspect their deficiencies. here is an example that is insignificant in its consequence, but nevertheless meaningful: 
mx3d is an ai-generated and 3d-printed pedestrian bridge made of stainless steel (planned to span the oudezijds achterburgwal in amsterdam), which was additionally equipped by a team of mathematicians and iot-specialists with a sensor and monitoring system to permanently observe and check the condition of the bridge, ›to understand what is happening on it, how many people are crossing it and how quickly‹ and ›ensuring it is safe for pedestrians under all conditions‹. the bridge is only 12.5 meters long, but weighs 4.5 tons, which should definitely not pose any problems in terms of statics and safety. admittedly, it is a small-scale experiment, which may be considered a testing ground for larger and more challenging projects (including what is described on the website as ›to interpret and to react intelligently to its environment‹, which is not covered in further descriptive explanations). 

but what is of interest here is another sentence from the website: ›and algorithms will also to be used in order to achieve a smart structure‹. this approach leaves the appearance of the bridge to the ai and the result is sobering. a pseudo-organic structure, a mixture of anachronistic art nouveau and ornamental weariness, which believes to have to imitate the structures of nature in steel and through this media-technical completely absurd exchange of materials is formally addicted to validity and generated swank. the idea that this furuncle-like, pseudofloral, tendril-like monster of steel is placed in the middle of humanly proportioned brick facades of amsterdam can at best be considered and tolerated as ›exotic‹, at most ›strange‹ in the true sense of the word, over-proportioned and out of place in terms of material technology. the bridge features amorphous-baroque volutes at the bridgeheads, wave-interference-like patterns in the lateral balustrades that curve differently in space, and a trabecula-like basic structure of the footbridge. should this structure really be statically functional and necessary, it would have to disappear under a calming shell for sensitive people, who are averse to exaggerations and excessive noise, just as nature, despite all its complexity and splendour, always presents itself in a stylistic unity and integrity. it may be true and is not surprising that calculations of an ai result in the chassis of a flying drone in a similar form as the pelvis structure of a flying squirrel. but in the end, the drone remains skeletal, while the squirrel can afford a much more sophisticated appearance. what has generative (and perhaps even ai-intuitive) design achieved where a footbridge is simply supposed to lead across a canal, when each of these elements is an aesthetic exaggeration and functional sarcasm ? when the proportions, the adaptation to the environment, the material composition, the effort compared to the functional necessities and the design in detail are both formally inappropriate and stylistically anachronistic and out of place ?

this then means that this creation of ai is poorly conceived, i.e. badly thought out — and ›badly thought out‹ is the last thing one expects from an ai. (and this in an unpleasant parallel to people who are allowed to make political decisions but whose personality is severely neurotically disturbed and whose mental functionality is doubtful.) 

https://www.arup.com/projects/mx3d-bridge

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